Die Grundlagen der biologisch-sanften Entfernung von Krampfadern (Varizen) wurden bereits vor knapp einhundert Jahren von Prof. Paul Linser (1871-1963) gelegt, der nach einer schonenden Methode suchte, um Krampfadern ohne Operation zu entfernen. Auch Dr. Max-Otto Bruker (1909-2011), einer der wohl bekanntesten deutschen Naturheilärzte, behandelte schon damals über 200.000 Patienten auf diesem Wege. Allerdings waren in diesen Zeiten 1900er-1940er Jahren die Werkzeuge noch nicht gut geeignet, die Kanülen waren im Vergleich zu heutigen Nadeldicken riesig, ein Durchstechen der Venen mit Ausbildung einer Nekrose kam damals häufig vor. Es gab noch keine modernen Butterfly-Kanülen  oder Venenverweilkatheder, die ohne sie zu durchstechen dem Verlauf der Vene folgen können. Außerdem benutze Dr. Paul Linser für jeden Patienten dieselbe Dosierung, so dass zarte Krampfadern zu schnell platzten und robustere Varizen sich nicht gut genug verschlossen. Aber auch damals war die Kochsalz-Methode trotz dieser Nachteile im Vergleich zur aufkommenden Stripping-Methode viel risikoärmer, schmerzloser und ungefährlicher.

Die Stripping-Methode und ihre Nachteile und Risiken

Im Zuge des 2. Weltkrieges und der amerikanischen Besatzung in Deutschland geriet diese Methode von Dr. Paul Linser durch den Vormarsch der amerikanischen Stripping-Methode in Vergessenheit und das bekannte Venenstripping wurde das konventionelle Mittel vor allem zur operativen Entfernung von Krampfadern der Stammvenen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Stripping_). Dabei wird über- und unterhalb der zu entfernenden Krampfader ein Schnitt gemacht, der natürlich auch Narben hinterlässt und danach wird die dazwischenliegende Krampfader herausgezogen (daher der englische Name Stripping). Früher wurde das vor allem bei Stammvenenkrampfadern (Stammvenenvarizen) durchgeführt.

Heute werden fatalerweise aber auch teilweise kleine Venenstücke gestrippt, die jede auch wieder zwei Einschnitte und das Herausreißen des Mittelstücks erfordern. So sind alleine bei mir in der Praxis immer wieder Patienten und Patientinnen, deren Beine von unzähligen Narben verunstaltet sind und dennoch die Krampfadern und Besenreißer sich wieder neu bilden, weil ja die Stammvenen nicht behandelt wurden. Und nicht nur aus Sicht der Chinesischen Medizin und der Meridiane sondern auch aus westlicher naturheilkundlicher Sicht gilt es für den Erhalt der Gesundheit jede einzelne Narbe so gut es geht zu vermeiden. Dabei ist trotz den Risiken dieser Operation ein Rückfall, eine Neubildung von weiteren Krampfadern relativ häufig. 64% der Rückfälle geht auf eine nicht vollständige Entfernung der Stammvarizen zurück- und das bei diesem hohen Risiko. Auch müssen die Patienten nach jedem Stripping einen schmerzhaften Heilungsprozess ertragen, eine Thrombosevorsorge in Kauf nehmen und mehrere Monate lang Stützstrümpfe tragen.

Dass das Stripping nicht der berühmte Goldstandard für Venen-OPs ist, für den er landläufig gehalten wird ist wohl auch der Ärzteschaft und der Pharmaindustrie aufgefallen, denn in den letzten 30 Jahren entwickelten sich parallel dazu andere Methoden wie das Veröden mit chemischen Substanzen, deren Injektion zum einen deutlich schmerzhafter ist als die Injektion mit Kochsalzlösung, zum anderen im Körper toxisch wird und Leber und Nieren schädigen kann. Dieses chemische Veröden wird vor allem bei kleinen Besenreißern angewendet, aber nur oberflächlich ohne wie bei unserer Kochsalzmethode das ganze Bein zu sanieren, indem wir alle kranken Venen und Krampfadern des gesamten Beins auf einmal behandeln.

Durch dieses oberflächliche kosmetische chemische Veröden entstehen immer wieder neue Besenreißer und das oft schon Monate später! Eine tolle Einnahmequelle für den Anbieter der chemischen Verödung.

Dann kam die Mode auf, die Krampfader und Varizen mit Schaum auszufüllen. Zuallererst kann man auch hier nicht Sanierung sprechen, da das nur für kleinere Abschnitte möglich ist. Der Schaum ist logischerweise auch kein Naturprodukt sondern eine leber- und nierenschädigenden chemische Substanz. Dieses Ausschäumen birgt aber noch schlimmere Risiken: es kann sein, dass der Körper so klug ist, diesen körperfremden Schaum einzukapseln, so dass die Krampfader erst recht aus dem Bein herausragt und das optische Ergebnis gelinde gesagt recht unzufriedenstellend ist. Im schlimmsten Fall aber entzündet sich die mit Schaum gefüllte alte Krampfader und der gesamte geschäumte Bereich muss chirurgisch herausoperiert werden, ein Stripping ist nicht mehr möglich, so dass über die gesamte Länge der Schaumanwendung eine riesige Narbe entsteht.

Schließlich gibt es noch die Methode der Laser-Verödung (Laser/Radiowellen), die quasi von innen die Krampfader verbrennen. Das muss auch wieder vom Anwender punktgenau gesteuert werden und die Gefahr, dass nicht alles entfernt wird ist höher als bei der Kochsalztherapie, bei der uns die Natur und Physik zu Hilfe kommt. Zum anderen kann mit dem Laser umliegendes Gewebe geschädigt werden, von dem Thema Strahlenbelastung ( in der Chinesischem Medizin nennen wir es „pathogene Hitze“) ganz zu schweigen. Auch mit der Lasermethode können wieder die OP-genannten Risiken und Komplikationen, das wochenlange Tragen von Stützstrümpfen, manchmal auch das Entstehen von Nervenschäden, Embolien und die Zerstörung angrenzender Lymphgefäße eintreten.

Übrigens sind die Kosten für eine Laser-Verödung mit 3.000-6.000 Euro, die die Patientin oder der Patient selber tragen muss, in etwas 10mal so hoch wie bei der Sanften Krampfaderentfernung.

Ich bin überzeugt, dass mit weiterem Bekanntwerden der „Kochsalzmethode“, der Sanften Krampfaderentfernung alle anderen Methoden im deutschsprachigen Raum sehr zurückgehen werden.

Die Sanfte Krampfaderbehandlung

Doch zurück zur Entstehung der Sanften Krampfaderbehandlung. Denn diese alte Methode von Dr. Paul Linser hatte in einer einzigen Klinik in Deutschland überlebt und die Jahre überdauert. Dr. Rieger und Dr. Köster haben diese alte Methode erlernt und modifiziert. Zum einen haben wir heute moderne Kanülen, Verweilkatheder, Butterfly-Kanülen und können so zielgenau selbst kleine Besenreißer treffen und sklerosieren.

Zweitens wird heute jeder Patient erst einmal im Vorfeld analysiert, um die passende Dosierung herauszufinden. Denn Menschen und Konstitutionstypen und damit auch deren Krampfadern und Besenreißer sind verschieden. Mir selber kommt hier meine über 10-jährige Praxiserfahrung in Chinesischer Medizin sehr zugute, denn ich  bediene mich dazu der Puls- und Zungendiagnose der Chinesischen Medizin und habe damit relativ schnell das Ergebnis.

Dr. Köster und Dr. Rieger haben diese alte Kochsalzmethode von Dr. Paul Linser weiterentwickelt und so zur aktuell schonendsten und sichersten Weise der Entfernung von Krampfadern gemacht. Denn drittens wurde nun erstmals eine Modifizierung und Abwechslung von hochprozentiger Kochsalzlösung und 0,9%iger Kochsalzlösung – bei dieser Methode lapidar „Wasser“ genannt – eingeführt. So wurde die Methode nochmals weniger schmerzhaft und nochmals schonender für alle gesund gebliebenen Venen und das umliegende Gewebe.
Das Ziel der Sanften Krampfaderentfernung ist stets die Sanierung des gesamten Beines. Das heißt, es wird eben nicht nur oberflächlich sondern auch in den tiefliegenden kaputten Venen behandelt. Nur, wenn alle Schwachpunkte des Venensystems auf einmal beseitigt werden können, kann auch ein nachhaltiges Behandlungsergebnis erzielt werden. Dabei hilft uns die Natur und die Physik, denn nur schwache und ausgeleierte Venen, die sogenannten Krampfadern werden durch die Kochsalzlösung sklerosiert, gesunde Venen pumpen die Kochsalzlösung schnell genug weiter, so dass dort nichts passiert. Diese Methode ist einzigartig biologisch genial und erfüllt mich immer wieder mit Respekt vor der Weisheit der Natur.

Nicole Weber, Heilpraktikerin

Nicole M. Weber, Heilpraktikerin

Indikationen der Behandlung

Die sanfte Krampfaderentfernung mit Kochsalzlösung kann in jedem Alter und jeder Krampfader- und Besenreißerthematik in den Beinen von der Leiste zu den Zehen angewendet werden.

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